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Einen Newsletter schreiben- oder liest das überhaupt jemand?


Soll ich’s wirklich machen oder lass’ ich’s lieber sein?


Diese Frage treibt mich in den letzten Wochen um: Nämlich, ob ich jetzt wirklich einen Newsletter anbieten soll.

Braucht es das? Wer liest das überhaupt? Quellen nicht alle Email-Postfächer schon über mit Newslettern, Informationen, Werbung? Kann ich das? Fällt mir immer was ein, was andere auch wirklich interessiert?


Aufmerksame Leser:innen ahnen, wie die Antwort ausfällt….

Ja, ich mache es!


Aber erstmal von vorn: Ich will Dir verraten, wie ich zu meiner Entscheidung gekommen bin und was das mit systemischem Denken zu tun hat.

Seit geraumer Zeit versuchen mir ein paar gute Freundinnen das Thema “Newsletter schreiben” schmackhaft zu machen. Sie glauben, das sei das Non-Plus-Ultra für mich. Ich könne gut schreiben, sie läsen so gerne meine Posts in den Sozialen Medien, ich fände immer gute Inhalte, es sei alles gehaltvoll und überhaupt... Natürlich war ich an dieser Stelle bereits sehr geschmeichelt und wollte sofort loslegen…nicht ..;-)

Ja, ich lege Wert auf die Meinungen und Ratschläge von guten Freund:innen und Menschen, die mir wichtig sind. Ich schau auch gerne mal bei anderen, wie sie dies und jenes angehen und lerne von ihnen.

Und gleichzeitig nehme ich als Systemikerin an, dass es keine andere Person geben kann, die weiß, was gut für jemand anderen ist.

Denn: DU entscheidest, was Du an Ratschlägen, Tipps, Meinungen etc. annehmen möchtest und was nicht, denn und hier- tadaa- hab ich, ganz beiläufig, schon einen ersten wichtigen systemischen Grundsatz versteckt:


Du bist die:der Expert:in Deines Lebens!

Schließlich lebt nicht Dein:e Freund:in, Dein:e Nachbar:in oder Deine Schwester Dein Leben, sondern Du. Folglich kann auch keine andere Person für Dich Entscheidungen übernehmen, Dir Gebrauchsanweisungen fürs Leben geben oder gar in die Zukunft hinein sehen, ob dies oder jenes gut für dich ist.

Du kannst freundlich nickend Ratschläge entgegen nehmen und rückmelden, nochmals darüber nachdenken zu wollen oder Dich in einer anderen Situation mit einem klaren “Nein danke, das ist nichts für mich” positionieren.


Doch immer gilt: Du weißt, was gut für Dich ist.

Ein paar Fragen, die Du dir selbst zur Überprüfung stellen kannst, wenn Du Dir einer Sache noch nicht ganz sicher bist:


  • Passt das zu mir? Bin das ich?

  • Wozu ist das gut für mich?

  • Wozu ist es gut, dass ich das verändere?

  • Stimmt es mit meinen Werten überein?

  • Verfüge ich über genügend Ressourcen, um xy umzusetzen?

  • Wer in meinem Umfeld kann mich unterstützen?

  • Angenommen, ich verändere xy, was wäre dann möglich?


So habe ich auch für mich abgewägt und bin schließlich zu meiner Entscheidung gekommen, einen regelmäßigen Newsletter zu schreiben mit Inhalten rund um das Thema Elternsein, Kindheit, Pubertät, Schule und Lehrerleben.

Meine Freund:innen wissen, dass es das Non-Plus-Ultra für meine Leser:innen wird und ich lass’ mich mal überraschen! :-)


Wenn Du es wissen willst, melde Dich gerne an! Einfach wieder zurück auf die Blogseite gehen, da findest Du die Maske.

P.S.: Die sogenannte “nichtwissende Haltung” ist in der systemischen Beratung eine absolute Grundlage und Du bekommst sie garantiert von mir serviert, sollten wir uns einmal in einem Beratungssetting begegnen.




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